Der europäischen Stahl- und Metallindustrie fehlt es aktuell an Dynamik. Dabei ist Europa nach wie vor Technologieführer, Innovationsmotor und Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit. Die Branche braucht neue Impulse, wegweisende Ansätze und Konzepte. Schon mehr als einmal hat die Stahlindustrie im Ruhrgebiet tiefe Krisen überwunden. Mut zur Nische, Mut zu Großem und Ideenreichtum haben dazu geführt, dass Deutschland heute unter anderem unangefochtener Technologieführer bei erneuerbaren Energien ist - ausgerechnet im Ruhrgebiet glänzt das größte Einkaufszentrum Europas. Jetzt stehen die Stahl- und Metallindustrie, Handel sowie verarbeitendes Gewerbe vor der Herausforderung, aus dem Schatten Chinas herauszutreten und sich auf die eigenen vorhandenen Stärken zu besinnen. Die Werkstofftage 2016 sollen Wege aufzeigen, wie mit fundiertem Wissen um Werkstoffeigenschaften und entsprechenden Anwendungen, gepaart mit dem Selbstbewusstsein eines führenden Industriestandortes im globalen Wettbewerb gepunktet werden kann.

Anfang Oktober treffen sich in Düsseldorf Werkstoff- und Marktexperten aus den Reihen von Industrie und Handel mit der Zielsetzung, sich umfassend mit der beschriebenen Thematik auseinanderzusetzen.  Gleichzeitig bieten die Werkstofftage 2016 ein ausgezeichnetes Forum, in dessen Rahmen sich Techniker und Kaufleute vollumfänglich austauschen können.

Die Tagung beginnt am Dienstag, 04.10.2016, um 12.30 Uhr und endet am darauffolgenden Tag, 05.10.2016 gegen 13.00 Uhr. Vor, zwischen und nach den Vorträgen wird vor allem dem persönlichen Gespräch genügend Raum gegeben. Zum Ausklang des ersten Veranstaltungstages kommen alle Teilnehmer zu einer legeren, unterhaltsamen Abendrunde im Tagungshotel bei Musik, Entertainment und gutem Essen zusammen. Und auch hier gilt: Netzwerken ist Trumpf!